Yachthafen Wedel - Neubau Wellenschutzwände

Hafen - und Wasserbau

Luftaufnahme von Baupontons im Yachthafen Wedel, beim Neubau der Wellenschutzwände entlang einer gekrümmten Spundwandkonstruktion.

Bauunternehmung - Ingenierbau

Herstellung neuer Wellenschutzwände als kombinierte Spundwand

Bau der neuen Wellenschutzwände im Schutz der Bestandskonstruktionen

Die neuen Wellenschutzwände werden hafenseitig im Schutze der vorhandenen Konstruktionen hergestellt. Diese Vorgehensweise minimiert Umwelteinflüsse, schützt die Bauausführung vor Wellengang und ermöglicht eine sichere, kontrollierte Umsetzung im laufenden Hafenbetrieb. Die Herstellung erfolgt versetzt parallel zur Hafenseite, sodass stets eine Einfahrt offenbleibt.

Kombinierte Spundwand mit Trag- und Füllbohlen

Für den Neubau kommt eine kombinierte Spundwandkonstruktion zum Einsatz. Dabei übernehmen Tragbohlen die Hauptlasten, während Füllbohlen die Wandfläche schließen und die hydraulische Stabilität erhöhen. Aufgrund unterschiedlicher Bodenverhältnisse, Molenböschungen und variierender Sohltiefen werden die Spundwandlängen abgestuft, um eine optimale Lastabtragung sowie eine technisch einwandfreie Ausführung sicherzustellen.

Einbau der Spundbohlen im effizienten Vibrationsrammverfahren

Der Einbau der Trag- und Füllbohlen erfolgt mithilfe des Vibrationsrammverfahrens. Dieses Verfahren ermöglicht:

- eine schnelle und erschütterungsarme Installation,

- reduzierte Lärmemissionen,

- hohe Präzision beim Erreichen der Solltiefe,

- eine optimale Anpassung an die örtlichen Baugrundverhältnisse.

Luftaufnahme von Baupontons im Yachthafen Wedel, beim Neubau der Wellenschutzwände entlang einer gekrümmten Spundwandkonstruktion.

Bagger- und Rückbaumaßnahmen für die neue Wellenschutzwand

Ausbau und Neuherstellung des Molendeckwerks

Für die fachgerechte Ausführung aller Arbeiten war es notwendig, das vorhandene Molendeckwerk auszubauen und anschließend vollständig neu herzustellen.

Das neue Deckwerk bietet:

- eine stabile Arbeitsplattform für Ramm- und Rückbauarbeiten,

- eine langlebige, technisch aktualisierte Konstruktion,

- verbesserte Zuwegungen für Material und Gerät.

Nassbaggerarbeiten für Rammtrassen und Rückbaubereiche

Um die Rammtrassen der neuen Spundwände sowie die Rückbauzonen der Bestandswände vorzubereiten, wurden umfangreiche Nassbaggerarbeiten durchgeführt. Diese sind notwendig, um:

- ausreichende Wassertiefen herzustellen,

- Bodenmaterial kontrolliert zu entnehmen,

- optimale Bedingungen für die Rammgeräte und späteren Brennschnitte zu schaffen.

Rückbau der alten Wellenschutzwände mittels Unterwasserbrennschnitten

Nach der Fertigstellung der neuen Konstruktion erfolgt der Rückbau der bestehenden Wellenschutzwand.
Dieser wird gezielt über Unterwasserbrennschnitte ausgeführt – ein Verfahren, das präzise Schnitte erlaubt und für den Abbruch unter Wasser unverzichtbar ist.

Besonders zu beachten sind:

- strenge Sicherheitsvorgaben aufgrund der kontaminierten Altbeschichtung,

- Gewässerschutzmaßnahmen,

- kontrollierte Entsorgung der ausgebauten Materialien.


Diese Vorgehensweise stellt sicher, dass keine Schadstoffe in die Umgebung gelangen.

Daten und Fakten

Alle Details auf einen Blick.

Auftraggeber

HPA Hamburg Port Authority AöR

Ort

Wedel

Baukosten brutto €

6 Mio.

Bauzeit

Mai 2024 - Mai 2025

Technische Daten

Tragbohlen - 500 t

Spundwand - 300 t

Deckwerksteine - 2.800 t

Nassbaggerarbeiten - 9.500 m³

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