Neues Forschungs- und Depotgebäude in Bochum

Niederlassung Dortmund

Außenansicht des neuen Forschungs- und Depotgebäudes für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit klar gegliederten Fassaden und moderner Architektur.

Bauunternehmung - Hochbau

Neubau eines Forschungs- und Depotgebäudes für das Deutsche Bergbau‑Museum Bochum

Neubau für Sammlung, Forschung und Digitalisierung

In Bochum entsteht ein neues Forschungs‑ und Depotgebäude für das Deutsche Bergbau‑Museum Bochum. Der Neubau dient künftig der fachgerechten Lagerung der umfangreichen Sammlungsbestände des montan.dok und bietet moderne Arbeitsbereiche für Forschung und Digitalisierung. Das Gebäude richtet sich an interne und externe Wissenschaftler*innen und stärkt den Forschungsstandort Bochum nachhaltig.

Architektur und Bauweise

Der viergeschossige Neubau wird in einer Kombination aus Ortbeton‑ und Fertigteilbauweise realisiert. Das Gebäude fügt sich gestalterisch in den montanhistorischen Kontext des Areals ein und nimmt in seiner Formensprache Bezug auf das Museumsgebäude am Europaplatz. Das Erdgeschoss bildet einen robusten Sockel, der großformatige Bergbaumaschinen sowie das Foyer und die Anlieferungsbereiche aufnimmt. Darauf folgen zwei klar voneinander getrennte Funktionszonen:

- Depotbereiche mit nahezu fensterlosen Klinkerflächen

- Forschungsbereiche mit einer zurückgesetzten, transparenten Aluminium‑Glas‑Fassade

Ein intensiv begrünter Dachgarten markiert die räumliche und gestalterische Trennung beider Nutzungsbereiche.

Außenansicht des neuen Forschungs- und Depotgebäudes für das Deutsche Bergbau-Museum Bochum mit klar gegliederten Fassaden und moderner Architektur.

Funktionsbereiche und Standortentwicklung

Funktionale Anforderungen und Nutzungskonzept

Ziel des Neubaus ist die optimale Lagerung sensibler Sammlungsbestände unter kontrollierten klimatischen Bedingungen sowie die Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur für Forschung, digitale Erfassung und wissenschaftliche Bearbeitung.

Das Gebäude ermöglicht:

  • konstante und objektschonende Depotbedingungen

  • moderne Arbeitsplätze für wissenschaftliche Tätigkeiten

  • eine effiziente digitale Erfassung und Dokumentation

  • zentrale Wegeführung durch Foyer und Anlieferungsbereiche

Standort im montanhistorischen Umfeld

Der Standort an der Jahrhunderthalle liegt im ehemaligen Gelände des Bochumer Vereins für Gussstahlfabrikation. Das Umfeld steht exemplarisch für den Strukturwandel der Region — vom industriell geprägten Areal hin zu einem modernen Wissenschafts‑ und Kulturstandort. Mit dem Neubau entsteht eine Infrastruktur, die die montanhistorische Forschung bundesweit stärkt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Deutsche Bergbau‑Museum, Bochum.

Daten und Fakten

Alle Details auf einen Blick.

Auftraggeber

DMT – Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH, Bochum

Ort

Jahrhunderthalle 46, 44793 Bochum

Baukosten brutto €

11,3 Mio.

Bauzeit

Juni 2024 - April 2026

Technische Daten

Bruttogeschossfläche - 11.300 m²

Bruttorauminhalt - 58.400 m³

Architekten / Visualisierung

Carpus + Partner AG

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