Hochwasserschutzanlage für gewerblich genutzte Uferbereiche
Hafen- und Wasserbau
Bauunternehmung - Ingenieurbau
Anpassung bestehender Hochwasserschutzanlagen an aktuelle Anforderungen
Neubau und Erhöhung von Spundwandkonstruktionen im Bestand
Im Rahmen eines Infrastrukturprojekts wurde eine bestehende Hochwasserschutzanlage an neue wasserbauliche Anforderungen angepasst. Ziel der Maßnahme war die Erhöhung des Schutzniveaus entlang eines gewerblich genutzten Uferabschnitts der Weser sowie die langfristige Sicherung angrenzender Flächen gegen Hochwasserereignisse. Die Umsetzung erfolgte unter Berücksichtigung bestehender Bauwerke, technischer Randbedingungen und laufender Nutzungen im Umfeld.
Wasserbau und Gründungsarbeiten
Für die Herstellung der neuen Hochwasserschutzanlage an der Weser kamen umfangreiche Spezialtiefbau- und Wasserbauleistungen zum Einsatz. Hierzu gehörten der Einbau von Spundwänden, die Herstellung von Verankerungen sowie die Ausführung von Gründungselementen mittels Mikropfählen. Ergänzend wurden Maßnahmen zur Böschungs- und Sohlensicherung umgesetzt, um die dauerhafte Stabilität der Uferbereiche sicherzustellen.
Hochwasserschutz durch Spundwandbau und wasserwirtschaftliche Infrastruktur an der Weser
Anpassung wasserwirtschaftlicher Bauwerke
Neben den Hochwasserschutzanlagen wurden weitere wasserwirtschaftliche Einrichtungen in das Projekt eingebunden. Dazu zählten die Herstellung von Deichdurchlässen sowie die Anpassung bestehender Entwässerungsanlagen. Darüber hinaus erfolgten technische Anpassungen an einem Schöpfwerk, um die Anlagen auf veränderte Bemessungswasserstände auszurichten
Spundwandbau als zentrale Schutzmaßnahme
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war der Neubau einer rückversetzten Spundwand entlang weiter Teile der bestehenden Hochwasserschutzlinie. In Bereichen mit geeigneten Bestandsstrukturen wurde die vorhandene Spundwand erhöht und in das Gesamtkonzept integriert. Durch die Kombination aus Neubau und Bestandserweiterung konnte die Schutzfunktion entlang des Uferabschnitts angepasst werden.
Daten und Fakten
Alle Details auf einen Blick.
Bremischer Deichverband am rechten Weserufer, Bremen
Bremen
13,9 Mio.
April 2021 - Dezember 2024
Spundwandeinbau - 11.500 m²
Mikrophäle Ischebek System - 82 St.
Rundstahlanker - 150 St.
Böschungs, und Sohlsicherung -7.500 m³
Gurtung und Spundwandausrüstung - 1.200 m