Hochwasserschutzanlage für gewerblich genutzte Uferbereiche

Hafen- und Wasserbau

Übersicht eines Hochwasserschutzprojekts mit Spundwandbau, Ufersicherung und wasserwirtschaftlichen Anlagen entlang eines Gewässers.
© Ideas Effectio

Bauunternehmung - Ingenieurbau

Anpassung bestehender Hochwasserschutzanlagen an aktuelle Anforderungen

Neubau und Erhöhung von Spundwandkonstruktionen im Bestand
Im Rahmen eines Infrastrukturprojekts wurde eine bestehende Hochwasserschutzanlage an neue wasserbauliche Anforderungen angepasst. Ziel der Maßnahme war die Erhöhung des Schutzniveaus entlang eines gewerblich genutzten Uferabschnitts der Weser sowie die langfristige Sicherung angrenzender Flächen gegen Hochwasserereignisse. Die Umsetzung erfolgte unter Berücksichtigung bestehender Bauwerke, technischer Randbedingungen und laufender Nutzungen im Umfeld.

Wasserbau und Gründungsarbeiten
Für die Herstellung der neuen Hochwasserschutzanlage an der Weser kamen umfangreiche Spezialtiefbau- und Wasserbauleistungen zum Einsatz. Hierzu gehörten der Einbau von Spundwänden, die Herstellung von Verankerungen sowie die Ausführung von Gründungselementen mittels Mikropfählen. Ergänzend wurden Maßnahmen zur Böschungs- und Sohlensicherung umgesetzt, um die dauerhafte Stabilität der Uferbereiche sicherzustellen.

Ein Kran hebt Spundbohlen für den Einsatz im Spezialtiefbau und Wasserbau beim Neubau einer Hochwasserschutzanlage.
© Ideas Effectio
Einbau von Spundbohlen an einem wasserbaulichen Bauwerk mit Krantechnik und Arbeitsplattform im Zuge von Hochwasserschutzmaßnahmen.
© Ideas Effectio

Hochwasserschutz durch Spundwandbau und wasserwirtschaftliche Infrastruktur an der Weser

Anpassung wasserwirtschaftlicher Bauwerke
Neben den Hochwasserschutzanlagen wurden weitere wasserwirtschaftliche Einrichtungen in das Projekt eingebunden. Dazu zählten die Herstellung von Deichdurchlässen sowie die Anpassung bestehender Entwässerungsanlagen. Darüber hinaus erfolgten technische Anpassungen an einem Schöpfwerk, um die Anlagen auf veränderte Bemessungswasserstände auszurichten

Spundwandbau als zentrale Schutzmaßnahme
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts war der Neubau einer rückversetzten Spundwand entlang weiter Teile der bestehenden Hochwasserschutzlinie. In Bereichen mit geeigneten Bestandsstrukturen wurde die vorhandene Spundwand erhöht und in das Gesamtkonzept integriert. Durch die Kombination aus Neubau und Bestandserweiterung konnte die Schutzfunktion entlang des Uferabschnitts angepasst werden.

Daten und Fakten

Alle Details auf einen Blick.

Auftraggeber

Bremischer Deichverband am rechten Weserufer, Bremen

Ort

Bremen

Baukosten brutto €

13,9 Mio.

Bauzeit

April 2021 - Dezember 2024

Technische Daten

Spundwandeinbau - 11.500 m²
Mikrophäle Ischebek System - 82 St.
Rundstahlanker - 150 St.
Böschungs, und Sohlsicherung -7.500 m³
Gurtung und Spundwandausrüstung - 1.200 m

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