Projekt Domstraße: Neues Quartier im Herzen Hamburgs

Unser Geschäftsführer Frank Holst im Interview mit dem Hamburger Abendblatt

Empfangsbereich mit moderner Gestaltung in der Nikolai-Insel Hamburg.

AUG. PRIEN Projektentwicklung

Modernes Stadtquartier an der Nikolai-Insel

Im Herzen der Hamburger Innenstadt entsteht aktuell eines der größten Bauvorhaben der Stadt. Auf dem Areal direkt am Domplatz plant das Traditionsunternehmen Aug. Prien die Errichtung eines modernen Quartiers mit 58 neuen Wohnungen und Büroflächen. Die künftigen Mieter können später auf eine großzügige Grünfläche blicken, die das neue Quartier umgibt.


Für dieses Projekt werden sechs bestehende Gebäude abgerissen, um Platz für eine hochwertige und architektonisch anspruchsvolle Neubebauung zu schaffen. Das Quartier erstreckt sich nach Fertigstellung über den Alten Fischmarkt, die Große Reichenstraße und die Domstraße.


Frank Holst, Geschäftsführer von Aug. Prien, betont die Bedeutung des Standorts:

Das ist ein ganz besonderer Standort, und dementsprechend hochwertig und architektonisch anspruchsvoll realisieren wir diese Projektentwicklung mit einer Mischung aus Wohnen und Büros.“


Das Bauvorhaben setzt auf moderne Architektur, attraktive Grünflächen und eine durchdachte Mischung aus Wohnen und Gewerbe, um das Stadtbild rund um den Domplatz nachhaltig aufzuwerten.

Neues Gebäudeensemble an der Nikolai-Insel Hamburg, rote Klinkerfassade von außen sichtbar.
Straßenblick auf den Gebäudekomplex an der Nikolai-Insel in Hamburg mit roter Klinkerfassade.

Bezahlbarer Wohnraum in Hamburg

Domplatz-Quartier soll 2029 fertig sein

Bereits 2018 wurde ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, den das Hamburger Büro Carsten Roth für sich entscheiden konnte. „Die beiden Wohnhäuser werden mit einer modernen Klinkerfassade Akzente setzen. Das Büro- und Geschäftshaus zeichnet sich durch eine Fassade aus eingefärbtem Architekturbeton aus“, erklärt Frank Holst, Geschäftsführer von Aug. Prien.


Im September 2024 erhielt der Bebauungsplan-Entwurf Hamburg-Altstadt 50 „Nikolai-Insel – Domstraße“ die Zustimmung der Bezirksversammlung. Nun präsentiert Holst dem Abendblatt erstmals einen konkreten Zeitplan und weitere Details zum Bauvorhaben:


„Wir planen den Abriss der bestehenden Gebäude im Jahr 2026 und die Fertigstellung bis 2029. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei rund 150 Millionen Euro.“


Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist der Mix aus frei finanzierten und öffentlich geförderten Wohnungen. „Neben rund 40 frei finanzierten Wohnungen entstehen 18 öffentlich geförderte Ein- bis Dreizimmerwohnungen zu günstigen Mieten. Die Kaltmiete ist einkommensabhängig und beginnt bei 7,10 Euro pro Quadratmeter“, so Holst.


In unmittelbarer Nachbarschaft hat Aug. Prien bereits das Gebäudeensemble Johann Kontor realisiert, das 146 Mietwohnungen, davon 41 öffentlich gefördert, sowie Büro- und Gewerbeflächen umfasst. Dieses Beispiel zeigt, wie Aug. Prien hochwertigen Wohnraum mit sozialer Verantwortung verbindet und gleichzeitig das Stadtbild der Hamburger Innenstadt aufwertet.

Hohe Aufenthaltsqualität in Hamburgs Innenstadt

Grüne Oase mitten in der City

Der neue Gebäudekomplex an der Nikolai-Insel wird rund 11.000 Quadratmeter Bürofläche bieten und sich künftig von der Großen Reichenstraße bis zur Domstraße erstrecken. Das Gebäude wird bis zu elf Geschosse hoch sein. „Wir planen hier auch Dachterrassen, die den Mitarbeitern der künftig dort angesiedelten Firmen zur Verfügung stehen“, erklärt Frank Holst, Geschäftsführer von Aug. Prien.


Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem großzügigen Innenhof, der bislang als Parkplatz genutzt wird. „Das wird eine grüne Oase mit Spielplatz und Sitzflächen für die Mieter der Wohnungen und Büros. Wir schaffen dort eine hohe Aufenthaltsqualität“, so Holst.


Zusätzlich wird ein Teil des Erdgeschosses für Außengastronomie genutzt: Rund 800 Quadratmeter sind für Restaurants und Cafés vorgesehen, um die Attraktivität des Quartiers weiter zu steigern.

Innenhof des Gebäudekomplexes an der Nikolai-Insel in Hamburg mit grünen Flächen, Spielplatz und Sitzmöglichkeiten